Wie definierst Du Deine Ziele?



Welche Ziele hast Du?



Ist es, ein bestimmtes Urlaubsziel, einen Marathon zu laufen, der nächste Step auf der Karriereleiter? Ist vielleicht, ein Haus zu bauen, eine Wohnung zu kaufen, Familie und Kinder zu haben? Oder freust Du Dich wie Bolle, endlich in Rente zu gehen?

Was ist das Ziel hinter Deinem Ziel?

Woran merkst Du, dass Du es erreicht hast?


Was treibt Dich an, dass Du genau dieses Ziel erreichen möchtest?

Was genau verbindest Du mit dem Erreichen Deines Ziels?

Welches Gefühl , welche Qualität verbindest Du mit dem Erreichen Deines Ziels?


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Früher habe ich mir wenig darüber Gedanken gemacht, was ich erreichen möchte. Ja klar, ich hatte den einen oder anderen Wunsch. Ob er in Erfüllung geht, das war für mich immer einer „höheren Macht“ unterstellt. Wenn er nicht in Erfüllung geht, dann ist es eben so, so ist das Leben… Wenn er erfüllt wurde - fein, dann war er erfüllt.


Menschen, die etwas Bestimmtes erreichen wollten, hatte ich nie wirklich verstanden. Was, wenn sie irgendwann ihr Haus hatten, an dem oder dem Urlaubsziel gewesen waren, ihre gewünschte Stufe auf der Karriereleiter erreicht oder den Mount Everest bestiegen hatten? Dann muss doch das nächste, größere Ziel her. Höher - schneller - weiter… Und beim Mount Everest wird's schon schwierig, zumindest was die Höhe angeht ;-)


Damals hätte ich's nicht benennen können. Rückblickend würde ich sagen, es hat sich für mich vergänglich und leer angefühlt. Ziel erreicht - toll, abgehakt - und dann?

Ein bestimmtes Ziel zu erreichen bedeutet

für jeden etwas anderes.


Nicht jeder ist sich bewußt, was ihm sein Ziel wirklich bedeutet, welche „Qualität“ für ihn dahinter steckt. Nicht jeder verfolgt seine eigenen Ziele, sondern die, die er aufgrund seiner gesellschaftlichen Prägung für erstrebenswert hält. Wie erfüllend mag es sein, wenn letztere erreicht sind?

Mir ist klar geworden, ich darf mir bewusst sein über die „Qualitäten“ meiner Ziele. Nur dann ist es für mich erstrebenswert, sie zu setzen. Nur dann bin ich motiviert, sie zu erreichen. Nur dann ist es für mich erfüllend, wenn ich sie erreicht habe.

Eine kleine Anregung zum Schluß?


Nehmen wir einen Klassiker: Für viele Menschen ist es erstrebenswert, ein Haus zu bauen oder zu kaufen. Welche Motivation könnte dahinter stecken?


  • wer ein eigenes Haus hat, hat’s geschafft (Anerkennung)

  • meine Eltern haben auch ein eigenes Haus (Tradition, Sicherheit, Anerkennung)

  • hier ist mein Geld gut + solide angelegt (Sicherheit)

  • ich vermiete und habe ein passives Einkommen (finanzielle Freiheit)

  • ich habe ein Dach über dem Kopf, das mir gehört. Ich kann darin machen, was ich will (Unabhängigkeit)

  • das Haus ist repräsentativ und ich kann anderen zeigen, was ich habe oder was ich lebe (Anerkennung, Status)

  • ich schaffe ein Zuhause und einen Ankerpunkt für meine Familie (Sicherheit, Geborgenheit, Stabilität)

  • ich möchte zB bezahlbaren Wohnraum oder eine Alters-WG schaffen (soziales Engagement)

  • ergibt keine Vermieter, der mich rauswerfen kann (Sicherheit, Unabhängigkeit)

und, und, und… - bestimmt fällt Dir noch mehr ein.

Ist 'rübergekommen, was ich sagen will? Fühl Dich übrigens frei, das Beispiel auf irgendein Ziel, das Du Dir setzt, zu übertragen!



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Was ist das Ziel / die Qualität hinter Deinem Ziel?


Ist es wirklich Dein Ziel?



PS: Willst Du mehr über Dich, Deine Ziele, Deine eigene Wahrheit erfahren? Manchmal hilft es, den >> Kopf auszuschalten und die Intuition << sprechen zu lassen.



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