Prioritäten setzen

Ich gestehe, ich lasse mich schnell begeistern und vom Wesentlichen ablenken. Viele Ideen gehen mir durch den Kopf. Von anderen Menschen bekomme ich Impulse, die meine Kreativität anregen. Spätestens, wenn sich mein Tun zäh anfühlt, weiß ich, dass ich mal wieder auf den Teppich kommen darf 😅, damit wieder Leichtigkeit und Fluß ins Leben kommen.


Gestern war Zeit mich zu sortieren. Zeit, meinen Fokus wieder (neu) auszurichten, Prioritäten zu setzen.

Projektmanagement mit NeuroGraphik®


Wie schaffe ich es, zielorientiert zu arbeiten?


Wenn ich mal wieder den Wald vor lauter Bäumen 🌳🌳🌳 nicht sehe, nutze ich gern die NeuroGraphik®. In diesem Fall mit dem sog. Prioritäten-Check - einem Modell, welches tatsächlich an einen Wald erinnert 😂

Auch wenn's wild ausschaut - dieses Zeichenmodell eignet sich hervorragend für's Projektmanagement. Das Liniengewusel, das anfangs eher einem wilden Urwald gleicht, strukturiert sich im Laufe des Zeichenprozesses. Auf kreativ-spielerische Art kann man erarbeiten, wo und wann welche Prioritäten Sinn machen.



Warum NeuroGraphik®?


Die besondere Art zu Zeichnen bewirkt, dass der Kopf abschaltet. Der Kopf erzählt viel, wenn der Tag lang ist. Für alles gibt es immer Pros und Kontras. Gedanken drehen sich im Kreis, der Kopf diskutiert hin und her, ohne zu einem Ergebnis zu kommen.


Das Zeichnen entspannt. Dadurch können Emotionen, körperliche Reaktionen, Gedankenimpulse viel besser wahrgenommen werden. Warum es wichtig ist, auf den Körper zu lauschen? Er zeigt uns zuverlässig wie ein Kontrollinstrument, wo etwas stimmig ist oder auch nicht. In uns selber und auch in Systemen, in denen wir uns bewegen. Und Projekte sind nichts anderes als Systeme.


NeuroGraphik® unterstützt dabei, innerhalb kurzer Zeit klarer zu sehen. Für die aktuelle Zeichnung mitsamt der gewonnenen Erkenntnisse z.B. hat’s in etwa eine Stunde gebraucht. Und die Arbeit wirkt noch nach. Auch im Nachgang kommen wertvolle Impulse hinzu.


Der Vorteil, verdeckt zu arbeiten


Gestern habe ich mal einen drauf gesetzt und „verdeckt“ gearbeitet.


Was bedeutet "verdecktes" Arbeiten? Häufig haben wir bereits im Kopf, wie etwas sein oder ablaufen sollte. Und ganz egal, ob’s hakelt oder wird zäh wird, halten wir trotzdem gern daran fest, schließlich klingt's in der Logik schlüssig und richtig.

Ich wollte dem Kopf jegliche Chance nehmen, sich in den Prozess einzumischen: Meine aktuellen Projekte habe ich auf Karten notiert. Willkürlich und ohne zu wissen, was auf der anderen Seite der Karte steht, habe ich Zahlen auf die Rückseiten geschrieben. Aufkommende Emotionen habe ich gleich neben der Zahl notiert und die Karten dann zur Seite gelegt. Stellvertretend für die Projekte habe ich also mit den Zahlen gearbeitet, ohne zu wissen, wofür sie stehen.



Ja nee, ist klar! Verdecktes Arbeiten - wie soll das funktionieren?

Ob Du’s glaubst oder nicht: Dein Unterbewusstsein, Deine „innere Wahrheit“ weiß genau, wofür die Zahlen stehen. Und eben das Unbewußte wollen wir mittels NeuroGraphik® zu Wort kommen lassen.


NeuroGraphik® auf rationaler Ebene verstehen? Vergiß es!

Probiert’s es, dann spürt’s es: Die Wirkungsweise der NeuroGraphik® kannst Du nur durch Erfahren begreifen. Eine gute Gelegenheit dafür ist mein kostenloser Schnupper-Workshop „Lebensfluss & Energiefluss“, für den Du Dich HIER anmelden kannst.


Doch zurück zur aktuellen Zeichnung. Die Erkenntnisse aus einer neurographischen Zeichnung kommen also aus dem Unbewussten, dem „tiefen Inneren“.


Natürlich habe ich abschließend das Geheimnis der Karten gelüftet, um die Erkenntnisse der Zeichnung in Zusammenhang zu bringen! Was soll ich sagen, die meisten waren gar nicht soooo neu. Die Zeichnung hat mir Bestätigung gegeben und Unsicherheiten ausräumt. Sie sagt mir, worauf ich mein Hauptaugenmerk setzen sollte (fetter Kreis über 3 und 7)





Die Zeichnung führt mir deutlich vor Augen, welcher Weg „meiner“ ist, um Menschen wachsen zu lassen und in ihr Potential zu bringen (4, 7 und 3 fühlen sich stark, angenehm und kräftig an, nehmen Raum ein) Und siehe da: 4 und 7 stehen für NeuroGraphik®-Projekte. Seit geraumer Zeit begleitet mich zudem der Wunsch, der NeuroGraphik® wieder mehr Raum in meiner Arbeit zu geben.

2, 5 + 1 erscheinen mir abgegrenzt - farblich sowie durch die dicke schwarze Linie. Beim Zeichnen kam der Impuls „Sackgasse“. Nachdem ich eine Nacht drüber geschlafen habe, fühlt es sich heute eher nach einer (zeitlich begrenzten?) Stütze der grünen Elemente an:

2 hat mich in diesem Jahr definitiv eine gute Basis erschaffen lassen, die zwar ursprünglich ein anderes Ziel verfolgt hat, und auch in meine NeuroGraphik®-Projekte einfließt.

5 ist ein Baustein, der energieraubend und zur Zeit noch notwendig ist. Die Endlichkeit ist schon länger beschlossene Sache. In der Zeichnung scheint die 5 von der 1 übernommen zu werden.

Die Vorgeschichte zu 1 und 3: Sie sind erst kürzlich zu mir gekommen. Sie sollen mittel- und langfristig die 5 ersetzen. Beide haben Aspekte, die mir gut gefallen. Bei 1 gibt es allerdings Punkte, die mich - sagen wir mal - irritieren. Spannend: Als ich die 1 auf die Rückseite der entsprechenden Karte geschrieben hatte, kam der Impuls „das bringt mich nicht weiter“. (Für’s Protokoll: ich wußte nicht, welches Projekt dahinter steckte!)

Ich hatte das Gefühl, mich zwischen 1 und 3 entscheiden zu müssen, das sie m. E. nicht gleichzeitig erfolgreich sein können.

Durch die Zeichnung ist mir bewußt geworden, dass ich gar keine Ambitionen habe, 1 und/oder 3 zum maximalen Erfolg zu bringen. Sie sind einfach nicht meine Kernkomptenz und würden mich in alleiniger Ausübung nicht erfüllen. Sie sollen eine Basis sein, die mir den Rücken frei hält. So konnte ich damit meinen Frieden mit der Entscheidungsnot machen und weiß, „das Richtige“ wird sich von alleine durchsetzen.


Tja und die 6? Sie scheint komplatt außen vor zu stehen...

Mein Kopf hatte mir immer gesagt „das macht Sinn“. Als ich die Zahl auf die Karte geschrieben hatte, überkam mich ein Gefühl starker Beklemmung, fast schon Angst.

(Nochmal angemerkt: ich hatte keine Ahnung, welches Projekt dahinter steht und beim Zeichnen wußte ich nicht mehr, welche Emotionen bei welcher Beschriftung hochgekommen waren.)

Das Gefühl deckt sich damit, dass die 6 außerhalb meiner Komfortzone ist. Das ist mir bewußt und dem stelle ich mich regelmäßig getreu dem Motto „Steter Tropfen macht’s immer leichter“.

Vielleicht sagt’s mir „so wie ich’s zur Zeit mache, ist es (noch) nicht MEIN Weg“. Oder vielleicht zweifle ich auch unbewusst am Ergebnis, welches ich mir davon verspreche.

Auf der einen Seite das Gefühl und die Zweifel, auf der anderen Seite scheint die 6 zwar dünn und dennoch geradlinig stabil präsent zu sein. Fazit: auch hier lasse ich los und schaue, was sich organisch entwickelt.

Stehst auch Du vor scheinbar unlösbaren Aufgaben? Die NeuroGraphik® ist ein spielerischer Weg, Knoten zu lösen und sich neue Wege zu eröffnen. Schreib mir gern an inspiration(at)tanjatissen.de wo’s bei Dir gerade hakt.





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